Die Lichtquellen für den Aufenthaltsbereich werden in sechs Lampenpfosten um den Pool befestigt. Diese Einstellung ist nicht wesentlich anders als die der anderen Lichtquellen, mit dem Unterschied, daß es sich hierbei um Neonlampen handelt, die Schatten von einer rechteckigen Fläche werfen, daher ist die Ausrichtung der Lichtobjekte von Bedeutung. Ferner verwenden Sie aufgrund der umfassenden Lampengröße selbstilluminiertes Material und später einen Schein-Shader, um eine realistischere Darstellung der gerenderten Szene zu erzielen.
Hinzufügen von Leuchtstofflichtern für den Aufenthaltsbereich um den Poolbereich:
verkleinern Sie die Ansicht um den Swimmingpool so, daß Sie alle sechs Lampenpfostenobjekte sehen können, wie in der nächsten
Abbildung gezeigt.

(Zoom Grenzen), um sich den Lampenpfosten genauer anzusehen. Zoomen Sie weiter, bis die Lichtpalette deutlich sichtbar ist.
Vergrößern Sie die Ansicht so, daß Sie auch den oberen Bereich des Lampenpfostenobjekts in den Ansichtsfenstern "Vorn" und
"Links" sehen können.
Erstellungspalette auf
(Lichtquellen). Klicken Sie im Rollout "Objekttyp" auf "Freies Licht", um es zu aktivieren, und aktivieren Sie "Automatisches
Raster".

Festlegen der Lichteigenschaften:

Standardmäßig strahlt dieser Objekttyp das Licht punktförmig aus. Sie möchten jedoch, daß das Objekt Licht in einem rechteckigen Bereich abstrahlt, der der Geometrie des Lampenelements entspricht.
Bereich "Licht abstrahlen von (Form)" die Option "Rechteck" aus der Dropdown-Liste.

Überprüfen Sie Ihre Arbeit in den Ansichtsfenstern "Oben" und "Links". Verwenden Sie
(Auswählen und verschieben), um die Position des Lichtobjekts gegebenenfalls anzupassen.
Bevor Sie das Licht verschieben, wechseln Sie zur Hauptsymbolleiste und wählen "Lokal" als Referenz-Koordinatensystem.
(Auswählen und verschieben) das Lichtobjekt leicht nach unten in Richtung der unteren Oberfläche der Lampe.
"Kamera-Terrasse".
Klonen der Original-Leuchtstofflampe:
(Auswählen und verschieben), um das Lichtobjekt bei gleichzeitigem Drücken der Umschalttaste zu den benachbarten Lampenpfosten zu klonen, wie in der nächsten Abbildung gezeigt. (Wenn Sie das Referenz-Koordinatensystem
in "Lokal" geändert haben, ändern Sie es zurück in "Ansicht", bevor Sie mit Hilfe der UMSCHALTTASTE klonen.) Machen Sie das geklonte Licht zu einer Instanz des Originals.
(Spiegeln).
Bereich "Spiegelachse" sicher, daß X ausgewählt ist. Wählen Sie "Instanz" im Bereich "Auswahl klonen".
Verschieben Sie im Ansichtsfenster "Oben" die geklonten Beleuchtungsobjekte zu den Lampenpfosten auf der gegenüberliegenden
Seite des Pools.
vergrößern Sie die Ansicht so, daß Sie den oberen Teil der Lampenpfosten sehen können.

Hinzufügen der Lichtquellen an der Unterseite des Pools:
Klonen Sie im Ansichtsfenster "Oben" bei gedrückter Umschalttaste die Leuchtobjekte zum Mittelpunkt zwischen den beiden verbleibenden Lampenpfosten, wie in der nächsten Abbildung gezeigt.
Erstellen Sie erneut die Kloninstanzen.
(Winkelfang).
Drehen Sie die Lichterposition um –90 Grad um die Z-Achse.
Verschieben Sie die Lichter auf ihrer Y-Achse, bis sie sich auf einer Reihe mit den beiden verbliebenen Lampenpfosten befinden,
wie in der nächsten Abbildung gezeigt.
Verschieben Sie jedes Licht einzeln auf seiner X-Achse, bis das Licht neu im entsprechenden Lampenpfosten positioniert ist.
Vergrößern Sie das Ansichtsfenster "Links" so, daß Sie die Lichtquellen, die Sie gerade neu positioniert haben, sehen können.
Verschieben Sie gegebenenfalls beide Lichtquellen entlang der X-Achse, bis sie sich in der Nähe der Vorderkante der Lampe
befinden.
Rendern der Szene, um die Illumination zu überprüfen:
rendern Sie die Szene.
Durch Hinzufügen dieser letzten Lichtobjekte wurde die zum Rendern der Szene erforderliche Zeit erheblich erhöht.
Der Bereich um den Pool ist jetzt illuminiert, doch die Szene ist nach wie vor zu dunkel. Die Intensität der fluoreszierenden Beleuchtungsobjekte muß angepaßt werden.
Verfeinern Sie die fluoreszierende Illumination:
Die fluoreszierenden Beleuchtungsobjekte, die Sie für den Rand des Pools erstellt haben, geben eine Lichtintensität ab, die ihren Produktspezifikationen entspricht. Sie haben jedoch die Option, diese Einstellung zu überschreiben. Hier erhöhen Sie die Intensität, um mehr Licht hinzuzufügen.
Wählen Sie eines der fluoreszierenden Lichtobjekte aus.
Modifikatorpalette. Verdoppeln Sie im Rollout "Intensität/Farbe/Lichtabnahme"
Bereich "Dämpfung" den Wert der resultierenden Intensität von 100 auf 200,0 Prozent.
rendern Sie die Szene.
Da die Beleuchtungsobjekte als Instanzen geklont wurden, wirkt sich die Änderung an der Intensitätseinstellung auf alle Lichter aus. Die Menge des verfügbaren Lichts in der Szene hat sich enorm erhöht und rendert den Schattenwurf der Bodenvase und des Sprungbrettes detaillierter.
Die Szene ist beinahe fertiggestellt, doch eine Schwachstelle besteht noch. Die Milchglasscheiben, die die Lampenpfosten abdecken, leuchten nicht so hell, wie sie sollten, wenn man berücksichtigt, daß die Lampen die Hauptlichtquelle im Freien bilden.
Gestalten Sie die Lampen selbstleuchtend:
Öffnen Sie den erweiterten Material-Editor.
Viele Materialien sind bereits in der aktiven Ansicht Ansicht1 enthalten, daher erstellen Sie eine neue Ansicht zum Bearbeiten des Materials Leuchten.
"Leuchten" ist ein mental ray Arch & Design-Material. Es wird für die Schattierungen für die Balkonlichtquellen und auch für die Glasscheiben in den Lampenpfosten um den Swimmingpool verwendet.

Mit Hilfe der Steuerungen im Bereich "Farbe" können Sie die Farbe des Leuchtmaterials angeben, aber die Standardfilterfarbe Weiß bleibt unverändert.
Wählen Sie im Bereich "Luminanz" die Option "Physische Einheiten (cd/m2)". Wenn Sie zu einem späteren Zeitpunkt Lichteffekte wie z. B. "Schein" hinzufügen möchten, können Sie diesen Wert anpassen, um das Ergebnis zu verfeinern. Lassen Sie die Einstellung für den Augenblick unverändert bei 1500 Candela pro Quadratmeter.

Da das gerenderte Bild bereits einen gewissen Reflexionsgrad der Lampenpfosten zeigt, benötigen Sie diese Option nicht. Die andere Option in diesem Bereich, "Beleuchtet die Szene (bei Verwendung von FG)", ändert ein selbstilluminiertes Material in seine eigene Lichtquelle um. Doch die Lampen haben bereits ihre Lichtobjekte, so daß jegliche zusätzliche Illumination vom Material Leuchten unnötig ist.

Die Lichtquellen in den Lampenpfosten wirken nun beleuchtet. Andererseits wirken deren Kanten zu präzise für Lichtquellen: Sie sollten einen Schein aufweisen, den man bei Straßenlaternen und anderer Außenbeleuchtung bei Nacht sieht. Sie können dies mit dem mental ray Schein-Shader korrigieren.
Hinzufügen eines Scheineffekts:
mental ray bietet eine Anzahl von Spezialeffekten, die dafür entwickelt wurden, Beleuchtungsobjekte noch realistischer darzustellen. Hier fügen Sie einen Scheineffekt zu den Lichtern in der Villa hinzu, um ihre Interaktion mit Staubpartikeln und der Umgebungsluftfeuchtigkeit zu simulieren.
(Rendern einrichten). Wechseln Sie im Dialogfeld "Renderausgabe einrichten" zu der Registerkarte "Renderer". Aktivieren Sie
im Rollout "Kameraeffekte"
Gruppe "Kamerashader" den Ausgabeshader "Ein/Aus".
Die Schaltfläche "Shader" zeigt, daß mental ray einen Schein-Shader als vorgegebene Shader für die Kameraausgabe umfaßt, aber standardmäßig ist dieser Shader deaktiviert, und Sie müssen ihn manuell aktivieren.
erweiterten Material-Editor, und verschieben Sie ihn, so daß Sie beide Dialogfelder sehen können.
"Ausgabe" aus dem Dialogfeld "Renderausgabe einrichten", und legen Sie sie auf ein unbenutztes Sample-Feld ab. Über dem Sample-Feld
wird eine rote Leiste angezeigt, wenn Sie es über dem Map ablegen können.
Sie werden von 3ds Max Design gefragt, ob das Map als Instanz oder als Kopie erstellt werden soll. Stellen Sie sicher, daß "Instanz" ausgewählt ist, und klicken Sie auf "OK".
Schließen Sie das Dialogfeld "Rendern einrichten".
Sie werden erneut von 3ds Max Design gefragt, ob das Map als Instanz oder als Kopie erstellt werden soll. Stellen Sie sicher, daß "Instanz" ausgewählt ist, und klicken Sie auf "OK".

Schließen Sie den erweiterten Material-Editor.
Klonen Sie den vorhandenen gerenderten Frame, und
rendern Sie anschließend die Szene.
Gerenderte Szene mit den Lichtquellen hinzugefügtem Scheineffekt
Vergleichen Sie die beiden Frames, um den Scheineffekt zu sehen. Dieser Effekt ist am deutlichsten bei den Lampenpfosten für den Aufenthaltsbereich zu erkennen, aber er ist auch bei dem Balkonlicht bemerkbar, das nicht durch die Säule verdeckt ist.
Schließen Sie die Fenster für gerenderte Bilder.