DWFx, die Weiterentwicklung von DWF, basiert auf dem XPS-Format (XML Paper Specification) von Microsoft®. DWFx-Dateien können problemlos auf Windows® Vista™-Plattformen verteilt werden, da dieses Format vom XPS-Viewer unterstützt wird. Darüber hinaus können DWFx-Dateien mit Autodesk® Design Review 2008 angezeigt werden.
Anmerkung: Der XPS-Viewer ist als Download für Microsoft Windows XP verfügbar. Unter Windows Vista ist der XPS-Viewer standardmäßig enthalten.
Der DWFx-Treiber ermöglicht Ihnen Folgendes:
Anmerkung: Der XPS-Viewer ermöglicht nur das Anzeigen und Drucken von 2D-Dateien. Mit Autodesk Design Review 2008 können Sie außerdem die Metadaten einer DWFx-Datei anzeigen, z. B. Blockeigenschaften.
Aktuelle Informationen über diese Vorschautechnologie finden Sie unter http://www.autodesk.de/.
Sie müssen für Ihr Microsoft Windows-Betriebssystem über Administratorrechte verfügen, um die Installation durchführen zu können. Es wird dringend empfohlen, vor der Installation alle Windows-Programme zu beenden.
Anmerkung: Je nach Betriebssystem wird ein 32-Bit- oder 64-Bit-Paket heruntergeladen.
Das Installationsprogramm fügt die erforderlichen Komponenten für alle unterstützten Produkte hinzu, die auf dem System installiert sind.
Das Installationsprogramm fügt den AutoCAD 2008-Ordnern und -Unterordnern die folgenden Dateien hinzu:
| Ordner | Dateien |
|---|---|
AutoCAD 2008 |
acEplotX2.arx |
AcEplotXRes2.dll |
|
AutoCAD 2008/Drv |
dwfxfont9.hdi |
dwfxplot9.drc |
|
dwfxplot9.hdi |
|
dwfxplot9Res.dll |
|
AutoCAD 2008/Help |
dwfx.readme.html |
Pfad definiert in: Dialogfeld Optionen > Registerkarte Dateien > Pfad für Drucker-Support-Datei > Suchpfad für Druckerkonfiguration |
DWFx ePlot (XPS Compatible).pc3 |
Anmerkung: Wenn die Datei DWFx ePlot (XPS Compatible).pc3 nach der Installation nicht in dem oben angegebenen Pfad vorhanden ist, erstellen Sie mithilfe der folgenden Anweisungen eine Plotterkonfigurationsdatei (PC3).
AutoCAD unterstützt die Konfiguration verschiedener systemeigener Geräte (Drucker) und systemfremder Geräte (Plotter). Zusätzlich können Sie für alle Geräte individuelle Konfigurationen in separaten PC3-Dateien speichern.
Eine PC3-Datei enthält Informationen wie den Treiber und das Modell des Geräts, den Anschluss, mit dem das Gerät verbunden ist, sowie zahlreiche gerätespezifische Einstellungen. Sie können mehrere PC3-Dateien mit verschiedenen Ausgabeoptionen für einen einzelnen Plotter erstellen. Nachdem Sie eine PC3-Datei erstellt haben, wird sie in der Liste der Plotterkonfigurationen im Dialogfeld Plotten aufgeführt.
Die Liste enthält alle installierten Plotter.
Standardmäßig ist die Option In Datei plotten ausgewählt.
Weitere Informationen über die Grafikeigenschaften und die benutzerspezifischen Eigenschaften des DWFx-Treibers (Registerkarte Gerät- und Dokumenteinstellungen) finden Sie unter DWFx-Treibereigenschaften.
Im Fenster Plotter wird die PC3-Datei für den soeben konfigurierten Plotter aufgeführt. Der Plotter steht nun in der Liste der Geräte zur Verfügung.
In diesem Abschnitt werden die in der Datei DWFx ePlot (XPS Compatible).pc3 definierten Grafikeigenschaften und benutzerspezifischen Eigenschaften beschrieben.
Legen Einstellungen zum Drucken von Vektorgrafiken und für die Mischsteuerung fest.
Bietet Optionen für die Farbtiefe bei der Vektorausgabe.
Steuert die Darstellung von sich schneidenden Linien in DWFx-Dateien.
Legen benutzerspezifische Eigenschaften für geplottete DWFx-Dateien fest.
Legt die Auflösung (in Punkt pro Zoll) für Vektorgrafiken und Abstufungen für DWFx-Dateien fest. Je höher die Auflösung ist, umso größer ist die Präzision und die Dateigröße.
Wenn Sie DWFx-Dateien zum Plotten erstellen, wählen Sie eine Auflösung, die der Ausgabe Ihres Plotters oder Druckers entspricht. Hohe Auflösungen (über 2.400 dpi) eignen sich für die Anzeige. Wenn Sie beispielsweise DWFx-Dateien mit Zeichnungen erstellen, die zahlreiche Details enthalten (z. B. eine topographische Karte einer großen Region), benötigen diese Dateien eine höhere Auflösung, um in der DWFx-Datei den erforderlichen Grad an Genauigkeit darzustellen. Extrem hohe Auflösungen (über 40.000 dpi) haben u. U. sehr große Dateien zur Folge und sollten daher nur bei Bedarf verwendet werden. Je höher die Auflösung ist, umso besser ist die Qualität des Rasterbilds. Gleichzeitig nimmt jedoch die Druckgeschwindigkeit ab und der erforderliche Speicherplatz zu.
Legt die Auflösung für Vektorgrafiken in der DWFx-Datei in Punkt pro Zoll fest. Die Vorgabeeinstellung beträgt 1,200 dpi. Wählen Sie Benutzerdefiniert aus, um eine benutzerdefinierte Auflösung für Vektorgrafiken einzugeben.
Legt eine benutzerdefinierte Auflösung für Vektorgrafiken in der DWFx-Datei in Punkt pro Zoll fest. Sie müssen Benutzerdefiniert unter Vektorauflösung auswählen, um eine benutzerdefinierte Vektorgrafikauflösung anzugeben. Die Vorgabeeinstellung beträgt 40.000 dpi.
Legt die Auflösung für Abstufungen in der DWFx-Datei in Punkt pro Zoll fest. Die Vorgabeeinstellung beträgt 200 dpi. Wählen Sie Benutzerdefiniert aus, um eine benutzerdefinierte Abstufungsauflösung einzugeben. Diese Einstellung darf nicht höher sein als die aktuelle Einstellung für die Vektorauflösung.
Legt eine benutzerdefinierte Auflösung für Abstufungen in der DWFx-Datei in Punkt pro Zoll fest. Sie müssen Benutzerdefiniert unter Abstufungsauflösung auswählen, um eine benutzerdefinierte Abstufungsauflösung anzugeben. Die Vorgabeeinstellung beträgt 200 dpi. Diese Einstellung darf nicht höher sein als die aktuelle Einstellung für die Vektorauflösung.
Legt die Auflösung (in Punkt pro Zoll) für Rasterbilder für DWFx-Dateien fest. Je höher die Auflösung ist, umso größer ist die Präzision und die Dateigröße.
Wenn Sie DWFx-Dateien zum Plotten erstellen, wählen Sie eine Auflösung, die der Ausgabe Ihres Plotters oder Druckers entspricht. Hohe Auflösungen (über 2.400 dpi) eignen sich für die Anzeige. Wenn Sie beispielsweise DWFx-Dateien mit Zeichnungen erstellen, die zahlreiche Details enthalten (z. B. eine topographische Karte einer großen Region), benötigen diese Dateien eine höhere Auflösung, um in der DWFx-Datei den erforderlichen Grad an Genauigkeit darzustellen. Extrem hohe Auflösungen (über 40.000 dpi) haben u. U. sehr große Dateien zur Folge und sollten daher nur bei Bedarf verwendet werden. Je höher die Auflösung ist, umso besser ist die Qualität des Rasterbilds. Gleichzeitig nimmt jedoch die Druckgeschwindigkeit ab und der erforderliche Speicherplatz zu.
Legt die Auflösung für Rasterbildfarben und -graustufen in der DWFx-Datei in Punkt pro Zoll fest. Die Vorgabeeinstellung beträgt 200 dpi. Wählen Sie Benutzerdefiniert aus, um eine benutzerdefinierte Farb- und Graustufenauflösung einzugeben. Diese Einstellung darf nicht höher sein als die aktuelle Einstellung für die Vektorauflösung.
Legt eine benutzerdefinierte Auflösung für Farbpixelbilder in der DWFx-Datei in Punkt pro Zoll fest. Sie müssen Benutzerdefiniert unter Farb- und Graustufenauflösung auswählen, um eine benutzerdefinierte Farbauflösung anzugeben. Diese Einstellung darf nicht höher sein als die aktuelle Einstellung für die Vektorauflösung.
Legt die Auflösung für Schwarzweißpixelbilder in der DWFx-Datei in Punkt pro Zoll fest. Die Vorgabeeinstellung beträgt 400 dpi. Wählen Sie Benutzerdefiniert aus, um eine benutzerdefinierte Schwarzweißauflösung einzugeben. Diese Einstellung darf nicht höher sein als die aktuelle Einstellung für die Vektorauflösung.
Legt eine benutzerdefinierte Auflösung für Schwarzweißpixelbilder in der DWFx-Datei in Punkt pro Zoll fest. Sie müssen Benutzerdefiniert unter Schwarzweißauflösung auswählen, um eine benutzerdefinierte Schwarzweißauflösung anzugeben. Diese Einstellung darf nicht höher sein als die aktuelle Einstellung für die Vektorauflösung.
Gibt zusätzliche Ausgabeeinstellungen für DWFx-Dateien an.
Steuert die Hintergrundfarbe für DWFx-Dateien.
DWFx-Dateien zum Plotten sollten mit Weiß als Hintergrundfarbe konfiguriert werden. Wenn die DWFx-Hintergrundfarbe auf Schwarz festgelegt ist, werden Objekte der Farbe 7 weiß geplottet. Für alle anderen Hintergrundfarben werden Objekte der Farbe 7 schwarz geplottet.
Bestimmt die Einbeziehung von Layer-Informationen in geplottete DWFx-Dateien. Ist diese Option ausgewählt, sind alle Layer, die beim Erstellen des Plots aktiviert und getaut sind, in der geplotteten DWFx-Datei zur Bearbeitung verfügbar. Ist diese Option deaktiviert, sind keine Layer-Informationen verfügbar, wenn die DWFx-Dateien mit einem externen Viewer oder Browser angezeigt werden.
In einigen Fällen, wie z. B. bei Zeichnungen mit verschachtelten XRefs, kann die Deaktivierung dieser Option zu einer merklichen Leistungserhöhung führen.
So erstellen Sie DWFx-Dateien mit dem Dialogfeld Plotten
So erstellen Sie DWFx-Dateien mit dem Dialogfeld Publizieren
Anmerkung: Informationen über Publizierungsoptionen für DWFx-Dateien finden Sie unter Dialogfeld Publizierungsoptionen.
So erstellen Sie eine DWFx-Datei mit dem Manager für Planungsunterlagen
Alternativ können Sie mit der rechten Maustaste auf die ausgewählten Pläne klicken und die Menüoption Publizieren auswählen.
Wenn den ausgewählten Plänen keine DWFx-basierte Seiteneinrichtung zugewiesen ist, klicken Sie auf DWFx-Seiteneinrichtung (Menü Publizieren > Mit Seiteneinrichtungs-Überschreibung publizieren).
Anmerkung: Eine DWFx-basierte Seiteneinrichtung sollte bereits im Plansatz verfügbar sein.
In diesem Abschnitt werden die Publizierungsoptionen für DWFx-Dateien beschrieben.
Gibt den Ausgabeordner an, in dem DWFx- und Plot-Dateien beim Publizieren von Zeichnungsplänen gespeichert werden.
| Eigenschaft | Beschreibung |
|---|---|
Position |
Gibt an, wo DWFx- und Plot-Dateien beim Publizieren von Zeichnungen gespeichert werden. |
Listet die Daten auf, die Sie optional in die DWFx-Datei aufnehmen können. Sie können auch Daten angeben.
Anmerkung: Nur die Steuerelemente Blockinformationen und Blockvorlagendatei sind zum Publizieren in DWFx-Dateien verfügbar.
| Eigenschaft | Beschreibung |
|---|---|
Blockinformationen |
Legt fest, ob die publizierten DWFx-Dateien Informationen über Blockeigenschaften und -attribute enthalten. Anmerkung: Sie müssen für die Blockinformationen die Option zum Einbeziehen festlegen, damit Informationen zur Blockvorlagendatei verfügbar sind. |
Blockvorlagendatei |
Ermöglicht Ihnen, eine neue Blockvorlagendatei (DXE) zu erstellen, eine vorhandene Blockvorlagendatei zu bearbeiten oder die Einstellungen einer zuvor erstellten Blockvorlagendatei zu verwenden. Bei Auswahl von Erstellen wird das Dialogfeld Blockvorlage publizieren geöffnet, in dem Sie eine neue Blockvorlage erstellen können. Bei Auswahl von Bearbeiten wird das Dialogfeld Blockvorlage auswählen (ein Standarddialogfeld zur Dateiauswahl) geöffnet, in dem Sie eine vorhandene Blockvorlage zur Bearbeitung auswählen können. |
Zum Publizieren einer mehrseitigen DWFx-Datei können Sie entweder das Dialogfeld Publizieren oder den Manager für Planungsunterlagen verwenden. Um eine mehrseitige DWFx-Datei zu publizieren, muss die Systemvariable PUBLISHCOLLATE auf 1 (die Vorgabeeinstellung) festgelegt sein.
Anmerkung: : AutoCAD LT und DWG TrueView verfügen nicht über die Systemvariable PUBLISHCOLLATE. Sie können daher keine mehrseitigen DWFx-Dateien in AutoCAD LT und DWG TrueView publizieren.
Folgende Bedingungen müssen erfüllt sein:
Anmerkung: Bei der Seiteneinrichtung muss es sich um eine benutzerdefinierte Seiteneinrichtung (also nicht um die Standardseiteneinrichtung) handeln, die für alle Pläne identisch ist.
Wenn die oben genannten Bedingungen nicht erfüllt sind, werden einseitige DWFx-Dateien erstellt.
Folgende Bedingung muss erfüllt sein:
Zum Publizieren einer einseitigen DWFx-Datei können Sie das Dialogfeld Plotten verwenden. Wenn die oben genannten Bedingungen nicht erfüllt sind, können einseitige DWFx-Dateien auch mit dem Dialogfeld Publizieren oder dem Manager für Planungsunterlagen publiziert werden.
Anmerkung: Layer-Informationen in DWFx-Dateien können nur mit der Option Layer-Informationen einbeziehen im Dialogfeld für benutzerspezifische DWFx-Eigenschaften gesteuert werden.